Ich sage dir direkt, für wen meine Arbeit nicht passt. Das ist kein Marketing-Trick, kein Reverse-Psychology-Move. Es ist Zeitersparnis — für dich und für mich.
Coaching mit mir funktioniert in einem bestimmten Rahmen. Wenn dieser Rahmen nicht passt, wäre die Zusammenarbeit frustrierend für beide. Lieber das jetzt klären als nach drei Sitzungen.
Für wen meine Arbeit nicht geeignet ist#
Menschen in akuter psychiatrischer Krise. Wenn du gerade in einer akuten depressiven Episode bist, Suizidgedanken hast, dich selbst verletzt oder dein Alltag grundlegend nicht mehr funktioniert — dann brauchst du zuerst psychiatrische oder therapeutische Unterstützung. Coaching ist kein Krisenintervention. Das ist keine Ablehnung; das ist Ehrlichkeit über das, was ich leisten kann und was nicht.
Menschen mit aktiver Psychose oder dissoziativen Störungen ohne therapeutische Begleitung. Körperorientierte Arbeit kann für Menschen mit bestimmten Traumahintergründen destabilisierend sein, wenn sie nicht in einen stabilen therapeutischen Rahmen eingebettet ist. Wenn du in laufender psychiatrischer oder therapeutischer Behandlung bist und Coaching als Ergänzung nutzen möchtest — das ist eine andere Sache, da kann ich gerne offen sprechen.
Menschen, die eine schnelle Lösung suchen. “In drei Sitzungen werde ich endlich entspannt sein” — das werde ich dir nicht versprechen, weil ich es nicht weiß und weil es meistens nicht so funktioniert. Wenn du erwartest, dass Coaching ein defektes Modul tauscht und dich dann optimal laufen lässt: Das ist nicht mein Modell. Wenn du bereit bist für einen Prozess, der Zeit braucht und manchmal unbequem ist: Dann können wir reden.
Menschen, die grundsätzlich nicht bereit sind, etwas zu fühlen. Das klingt provokant. Ich meine es ernst. Körperorientiertes Coaching bedeutet, dass ich dich einladen werde zu bemerken, was in dir vorgeht — körperlich, emotional. Wenn die Idee allein schon abschreckend ist, wenn du nur verstehen, nicht fühlen willst: Das ist okay. Aber dann ist meine Arbeit gerade nicht der richtige Ort.
Für wen meine Arbeit gut passt#
Zur Fairness: Wer passt gut?
Menschen, die viel nachdenken und merken, dass da etwas fehlt. Die eine diffuse Ahnung haben, dass sie nicht wirklich spüren, was in ihnen vorgeht. Die Therapie gemacht haben — vielleicht mehrfach — und trotzdem das Gefühl haben: Ich verstehe alles, aber es verändert sich nichts.
Menschen, die intellektuelle Ehrlichkeit schätzen. Die keinen Coach wollen, der ihnen sagt, dass sie toll sind. Die bereit sind für direkte Rückmeldung, auch wenn sie unbequem ist.
Menschen, die skeptisch gegenüber esoterischem Vokabular sind und trotzdem neugierig, was Körperarbeit bedeuten könnte — wenn es ohne Kitsch erklärt wird.
IT-Fachleute, Akademiker, Ingenieure, Kreative mit hohem Reflexionsniveau. Menschen, die in der Therapie oft das Gefühl hatten, dass der Therapeut sie nicht wirklich versteht.
Und Menschen, die auch scheitern dürfen. Die keinen Coach brauchen, der immer optimistisch nickt. Sondern jemanden, der ehrlich sagt: “Das klingt wie ein Muster. Schau mal genauer hin.”
Was das Erstgespräch ist#
Das Erstgespräch dauert dreißig Minuten und kostet nichts. Es ist kein Verkaufsgespräch — ich werde dich nicht überreden. Es ist ein gemeinsames Herausfinden: Passt das? Macht das Sinn? Gibt es hier etwas, womit ich dir tatsächlich helfen kann?
Wenn nicht — sage ich das.
Wenn du bereit bist, es herauszufinden: Erstgespräch anfragen.